Mini-Contracting: Viele Möglichkeiten zur Heizungsmodernisierung


In Deutschland gibt es bereits ca. 20.000 bis 30.000 Einfamilienhäuser, bei denen Contracting zum Einsatz kommt. Bei diesem innovativen Instrument führt nicht der Hauseigentümer die Investition für eine effiziente Heizung durch, sondern z.B. ein regionales Energieversorgungsunternehmen.

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss generell bei Gebäuden die Modernisierungsrate und die Qualität der Ausführung erheblich gesteigert werden. Deshalb ist dieses "Mini-Contracting" sehr willkommen. Doch um das Potenzial zu nutzen und um größere Beiträge zum Klimaschutz zu leisten, muss es noch weiterentwickelt werden.

Als Basis für diese Weiterentwicklung hat das Bremer Energie Institut nun eine umfangreiche Untersuchung vorgelegt. Dabei wurden u.a. Contracting-Anbieter, partizipierende Handwerker und verschiedene Gruppen von Einfamilienhauseigentümern befragt. Auf dieser Grundlage wurden Vorschläge zur Weiterentwicklung des "Mini-Contracting" gemacht, z.B. zur Effizienzsteigerung und zur Einbindung Regenerativer Energien.

Contracting-Anbieter und solche die es werden wollen haben nun eine wissenschaftlich fundierte Basis zur Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen. Das Projekt wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und dem VdZ Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. gefördert. Weitere Kooperationspartner waren die EWE ENERGIE AG und der Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

Die Studie steht hier zum Download bereit.